aktuelle Ausstellung | current exhibition


Sonntag, 30. September 2018

The Cosmic Garden



In a Garden of the "cosmic" kind featuring artists from Portland, Chicago, Brooklyn, Paris, London, Berlin, Moscow, Kyoto and back to Milan, Orticolario, the annual horticulture event on Lake Como, will preview on the 4th of October. The public opening is from 5 - 7 October, 9.00 am-7.00 pm daily. Events and activities in and around horticulture, art, music and fine fare warm up the fall weather on one of the most elegant and beautiful locations in the world. What else?
The Cosmic Garden, located in Room #53 on Cernobbio Alley at Villa Erba, is an exhibition about artists who investigate the natural qualities in both the science of horticulture and nature’s infinite creativity.  Through various media, the participating artists take the visitor into a garden of visual poetry; a garden of the unfamiliar; a garden of metaphors.
From microscopic perspectives to cosmic space, our
interpretations abound and our respect for nature strengthens. Is horticulture part of this evolution? How do artists play a part in that process? The Cosmic Garden suggests that artists not only reflect on, but engage in nature’s astonishing creativity.

 
 

Samstag, 29. September 2018

THE ANATOMY OF MELANCHOLIE

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
THE ANATOMY OF MELANCHOLIE

Eine Installation von PIERRE GRANOUX
Zusätzlich mit Werken von ASTRID KÖPPE und AARON RAHE
 
Zur Eröffnung am Samstag, 29. September 2018 ab 19 Uhr
werden wir einen Gang aus dem Menü ANTIMELANCHOLIKA servieren.
 
29. September bis 25. November 2018

ZAGREUS PROJEKT Koch—Kunst—Galerie
Brunnenstraße 9a (2. HH), 10119 Berlin

www.zagreus-berlin.net
U8 Rosenthaler Platz
 
Abb. courtesy of Ralf Michna
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Die Anatomie der Melancholie*
Ausgangspunkt für die raumfassende Installation von Pierre Granoux zusätzlich mit Werken von Astrid Köppe und Aaron Rahe und das entsprechende Menü ist der Kupferstich „Melencolia 1“ von Albrecht Dürer aus dem Jahr 1514, eine Bestandsaufnahme der geistigen und intellektuellen Gedankenwelt des Künstlers in seiner Zeit. Im Zentrum sitzt eine geflügelte und sinnende Frau, umgeben von symbolischen Gegenständen aus Handwerk, Wissenschaften, Baukunst, Alchemie und Mystik.
Die Melancholie ist eines der vier Temperamente. Dem Melancholiker wird die schwarze Galle als Körpersaft und die Milz als Organ zugeordnet. Dies ergibt einen nachdenklichen, schwermütigen, oder depressiven Zustand. Dem Choleriker wird als Körpersaft die gelbe (grüne) Galle zugeordnet und ist erregt und reizbar. Dem Sanguiniker wird als Körpersaft das Blut zugeordnet und er ist heiter und aktiv. Dem Phlegmatiker wird als Körpersaft der Schleim zugeordnet und er ist passiv und schwerfällig.
Kein Gemütszustand interessiert die westliche Kultur schon so lange wie die Melancholie. Traditionell als Ursache für seelisches Leiden und Wahnsinn verstanden, galt sie zugleich als typisch für Helden und Genies. Entsprechend sehen viele in Dürers Bild eine Darstellung der Melencolia Artificialis, eine Art Künstlermelancholie, die nicht depressiv, sondern genial ist, aber vom Planeten Saturn beeinflusst zur Schwermut neigt. Melancholie ist demnach das Einzige der vier Temperamente, welches zur Kreativität befähigt. Nimmt die Schwermut jedoch überhand, versinkt der Künstler in einer gefährlichen, selbstzerstörerischen Depression. 
In der mittelalterlichen und neuzeitlichen Vorstellung hat jeder Mensch eine ihm eigene, ihn bestimmende Zusammensetzung von Körpersäften. Wenn sie aus dem Gleichgewicht kommen kann das zu Krankheiten führen. So braucht auch jeder Mensch eine auf ihn abgestimmte Diät zur Heilung. Sowohl bei Robert Burton als auch bei Hildegard von Bingen wird versucht durch entsprechende Diäten das Gleichgewicht wieder herzustellen und im Falle des Melancholikers diesem Vorherrschen der schwarzen Galle mit kalten und trockenen Körpersäften entgegenzuwirken. Heilung erfolgt durch warmes und feuchtes Essen. Man soll nicht übermässig essen und lokale und saisonale Produkte verwenden, viel Omega 3 Fettsäuren, Folsäure (Vitamin), Selen (Spurenelement) in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln  zu sich nehmen. Die Stimmung des Menschen wird nicht nur beeinflusst durch Inhaltsstoffe und biochemischen Prozesse, sondern auch durch eine positive Umgebung verbunden mit Essen, das eine positive  Erinnerung auslöst , die hilft die Körpersäfte in Griff zu bekommen.
Im folgenden Menü unterstützte ich zunächst die Kreativität des genialen Melancholikers (schwarze Galle) und versuche mich dann an einer therapeutischen Auflösung zur Eindämmung der saturnischen Schwermut mit einer Reihe von Nahrungsmitteln, die Hildegard von Bingen (1098 bis 1179) oder Robert Burton (1577 bis 1640) dazu empfehlen.

*Robert Burton „The Anatomy of Melancholy“, 1621
 

Mittwoch, 19. September 2018

pretty shiny stuff







































Astrid Köppe: vitreous enamels, drawings and objects

 opening reception: Saturday September 22, 2018, 6 pm

Fata Morgana Galerie
Torstraße 170
10115 Berlin


opening hours:
Monday 24 - Wednesday 26 12-6 pm
Thursday 27 - Saturday 29 12-8 pm
Sunday 30 12-6 pm
and by appointment.
Sunday 23 closed

Donnerstag, 23. August 2018

Sehnsucht

Jörg Ahrnt, Thomas Bredenfeld, Michelle Concepción, Barbara Feuerbach, Ulla Hahn, Simon Halfmeyer, Astrid Köppe, Jan C. Pohl, Peter Schlör, Winfried Skrobek, Karl Schleinkofer

Vernissage: Mittwoch, 5. September 2018
18:30 - 21 Uhr

Öffnungszeiten zum Saisonstart Frankfurter Galerien 7.-9. September 2018:
Freitag 18 - 21 Uhr, Samstag und Sonntag 11 - 18 Uhr


Arte Giani
mainBuilding
Tauusanlage 18
60325 Frankfurt

Mo 12-16, Di-Fr 10-18, Sa nach Vereinbarung

www.artegiani.de



Sonntag, 1. Juli 2018

Anonyme Zeichner 2018
















VERNISSAGE: Freitag, 13. Juli 2018, 18 Uhr
Einführung: Anke Becker

Wie verändert sich das eigene Urteil über Kunst, wenn man nichts über die Namen und die Herkunft der Künstler*innen weiß? Woran lässt sich die Qualität einer Zeichnung festmachen? Wo ist die Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst?

In der Ausstellung ANONYME ZEICHNER 2018 werden 600 Zeichnungen von 600 internationalen Zeichner*innen anonym, ohne Nennung von Urheberschaft und Titel präsentiert und zu einem symbolischen Einheitspreis von 200 € zum Verkauf angeboten. Nur durch den Kauf kann die Anonymität der Zeichner*innen aufgehoben werden. Der Ausstellung ging ein offener, internationaler Aufruf zum Einsenden von Zeichnungen voraus. Es gab darin keine inhaltlichen Vorgaben, nur eine einzige formale Regel: Ausgestellt werden ausschließlich Arbeiten bis zu einem Format von A3. Biografie, Alter oder Geschlecht der Teilnehmer*innen spielten bei der ebenfalls anonym durchgeführten Auswahl keine Rolle. Aus über 2000 Einsendungen wurden von der Berliner Künstlerin und Projektgründerin Anke Becker 600 Arbeiten ausgewählt und für die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Künstlerduo Reinert/Hinsberg zu einem kollektiven Gesamtkunstwerk zusammengefügt.

ANONYME ZEICHNER ist Konzeptkunst und Ausstellungsprojekt in einem: Die einzelnen Arbeiten aller beteiligten Künstler*innen werden Teil einer großen Wandinstallation, innerhalb derer es keine Hierarchien gibt.

VERKAUFSTERMINE: Jeden Mittwoch und Donnerstag, 17–20 Uhr sowie während der Eröffnung -  (EC/Kreditkartenzahlung sowie Barzahlung) Online-Verkauf ab dem 17. Juli: www.anonyme-zeichner.de

Mittwoch 19. September, 18 Uhr
FINISSAGE
 
ANONYME ZEICHNER 2018 14. Juli - 19. September
Galerie im Körnerpark
Schierker Strasse 8, 12051 Berlin
(U7 Neukölln / S Ringbahn Neukölln)
Öffnungszeiten: täglich 10-20 Uhr, Eintritt frei
 

Freitag, 9. März 2018



























Yukiko Koide Presents is pleased to participate in ART in PARK HOTEL TOKYO.
On this occasion, she mounts an exhibition “Phytography” with three female artists who have developed their unique styles and brilliant techniques to portray flowers and plants.
Exhibiting artists are Yukiko Hayashida (b.1961, Japan) who does traditional Japanese-style painting with natural mineral pigments, Astrid Köppe (b.1974, Germany) who specializes in exquisitely contoured drawings in ink and pencil, and Saya Yamagishi (b.1981, Japan) who produces jewel-like objects with Japanese lacquer.
They each pursue their own “Phytography.”
In addition, powerful drawings by legendary outsiders, such as Dwight Mackintosh (1906-1999, USA), Oswald Tschirtner (1920-2007, Austria), Dan Miller (b.1961, USA), and Donald Mitchell (b. 1951, USA) will greet you in the foyer.

http://www.aipht.artosaka.jp