aktuelle Ausstellung | current exhibition


Freitag, 22. Februar 2019

Berlin – New York

Astrid Köppe – Vicki Sher | Galerie Louis Gendre







































Feb 28 - April 13, 2019

opening reception: Wednesday, February 27, 6 pm

Wed - Fri 2 - 7 pm
Sat 10 am - 6 pm

Galerie Louis Gendre
7, rue Charles Fournier
63400 Chamalières

www.galerielouisgendre.com

press pdf

Montag, 11. Februar 2019

Weltenwechsel oder: wesentlich gewesen

galerie weisser elefant
 
23.02. – 30.03.2019 

Eröffnung: 23. Februar 2019, 19 Uhr
 
Codemanipulator®, Kinga Dunikowska, Else (Twin) Gabriel, 
Astrid Köppe, Anne Rinn, Carsten Schneider

Kurator: Ralf Bartholomäus



















http://www.galerieweisserelefant.de 

Freitag, 4. Januar 2019

Sense of White

11. - 23. Januar 2019

Vernissage: Freitag, 11. Januar 2019 von 18:00 bis 21:00

Gemeinschaftsausstellung mit:

Galerie Carolyn Heinz:  
Kerstin Drechsel, Astrid Köppe, Martin Meiswinkel und Jana Schumacher

Galerie Nanna Preussners:  
Joe Barnes, Angela Glajcar, Christian F. Kintz, Ivo Ringe und Rolf Rose

Galerie Ruth Sachse:  
Volker Tiemann, Werner Henkel, Julia Schmalzl, Martin Praska, Simon Waßermann, Florian Borkenhagen, Vanessa von Wendt, Leszek Skurski und Matthias Oppermann 

Di - Fr: 12.00 - 18.00 Uhr
Sa: 12.00 - 16.00 Uhr
und nach Vereinbarung


Galeriehaus Hamburg
Klosterwall 13
20095 Hamburg

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Kunst Zürich 2018


































25. bis 28. Oktober 2018

Arte Giani – Stand G1

Donnerstag 16 bis 22 Uhr
Freitag 12 bis 20 Uhr
Samstag und Sonntag 11 bis 19 Uhr

Vernissage: Donnerstag, 25. Oktober, 16 bis 22 Uhr 

ABB-Halle 550 Ricarda-Huch-Strasse | 8050 Zürich
Ehemalige Fabrikhallen
 hinter dem Bahnhof Zürich-Oerlikon

http://www.kunstzuerich.ch




Sonntag, 30. September 2018

The Cosmic Garden



In a Garden of the "cosmic" kind featuring artists from Portland, Chicago, Brooklyn, Paris, London, Berlin, Moscow, Kyoto and back to Milan, Orticolario, the annual horticulture event on Lake Como, will preview on the 4th of October. The public opening is from 5 - 7 October, 9.00 am-7.00 pm daily. Events and activities in and around horticulture, art, music and fine fare warm up the fall weather on one of the most elegant and beautiful locations in the world. What else?
The Cosmic Garden, located in Room #53 on Cernobbio Alley at Villa Erba, is an exhibition about artists who investigate the natural qualities in both the science of horticulture and nature’s infinite creativity.  Through various media, the participating artists take the visitor into a garden of visual poetry; a garden of the unfamiliar; a garden of metaphors.
From microscopic perspectives to cosmic space, our
interpretations abound and our respect for nature strengthens. Is horticulture part of this evolution? How do artists play a part in that process? The Cosmic Garden suggests that artists not only reflect on, but engage in nature’s astonishing creativity.

 
 

Samstag, 29. September 2018

THE ANATOMY OF MELANCHOLIE

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
THE ANATOMY OF MELANCHOLIE

Eine Installation von PIERRE GRANOUX
Zusätzlich mit Werken von ASTRID KÖPPE und AARON RAHE
 
Zur Eröffnung am Samstag, 29. September 2018 ab 19 Uhr
werden wir einen Gang aus dem Menü ANTIMELANCHOLIKA servieren.
 
29. September bis 25. November 2018

ZAGREUS PROJEKT Koch—Kunst—Galerie
Brunnenstraße 9a (2. HH), 10119 Berlin

www.zagreus-berlin.net
U8 Rosenthaler Platz
 
Abb. courtesy of Ralf Michna
____________
 
Die Anatomie der Melancholie*
Ausgangspunkt für die raumfassende Installation von Pierre Granoux zusätzlich mit Werken von Astrid Köppe und Aaron Rahe und das entsprechende Menü ist der Kupferstich „Melencolia 1“ von Albrecht Dürer aus dem Jahr 1514, eine Bestandsaufnahme der geistigen und intellektuellen Gedankenwelt des Künstlers in seiner Zeit. Im Zentrum sitzt eine geflügelte und sinnende Frau, umgeben von symbolischen Gegenständen aus Handwerk, Wissenschaften, Baukunst, Alchemie und Mystik.
Die Melancholie ist eines der vier Temperamente. Dem Melancholiker wird die schwarze Galle als Körpersaft und die Milz als Organ zugeordnet. Dies ergibt einen nachdenklichen, schwermütigen, oder depressiven Zustand. Dem Choleriker wird als Körpersaft die gelbe (grüne) Galle zugeordnet und ist erregt und reizbar. Dem Sanguiniker wird als Körpersaft das Blut zugeordnet und er ist heiter und aktiv. Dem Phlegmatiker wird als Körpersaft der Schleim zugeordnet und er ist passiv und schwerfällig.
Kein Gemütszustand interessiert die westliche Kultur schon so lange wie die Melancholie. Traditionell als Ursache für seelisches Leiden und Wahnsinn verstanden, galt sie zugleich als typisch für Helden und Genies. Entsprechend sehen viele in Dürers Bild eine Darstellung der Melencolia Artificialis, eine Art Künstlermelancholie, die nicht depressiv, sondern genial ist, aber vom Planeten Saturn beeinflusst zur Schwermut neigt. Melancholie ist demnach das Einzige der vier Temperamente, welches zur Kreativität befähigt. Nimmt die Schwermut jedoch überhand, versinkt der Künstler in einer gefährlichen, selbstzerstörerischen Depression. 
In der mittelalterlichen und neuzeitlichen Vorstellung hat jeder Mensch eine ihm eigene, ihn bestimmende Zusammensetzung von Körpersäften. Wenn sie aus dem Gleichgewicht kommen kann das zu Krankheiten führen. So braucht auch jeder Mensch eine auf ihn abgestimmte Diät zur Heilung. Sowohl bei Robert Burton als auch bei Hildegard von Bingen wird versucht durch entsprechende Diäten das Gleichgewicht wieder herzustellen und im Falle des Melancholikers diesem Vorherrschen der schwarzen Galle mit kalten und trockenen Körpersäften entgegenzuwirken. Heilung erfolgt durch warmes und feuchtes Essen. Man soll nicht übermässig essen und lokale und saisonale Produkte verwenden, viel Omega 3 Fettsäuren, Folsäure (Vitamin), Selen (Spurenelement) in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln  zu sich nehmen. Die Stimmung des Menschen wird nicht nur beeinflusst durch Inhaltsstoffe und biochemischen Prozesse, sondern auch durch eine positive Umgebung verbunden mit Essen, das eine positive  Erinnerung auslöst , die hilft die Körpersäfte in Griff zu bekommen.
Im folgenden Menü unterstützte ich zunächst die Kreativität des genialen Melancholikers (schwarze Galle) und versuche mich dann an einer therapeutischen Auflösung zur Eindämmung der saturnischen Schwermut mit einer Reihe von Nahrungsmitteln, die Hildegard von Bingen (1098 bis 1179) oder Robert Burton (1577 bis 1640) dazu empfehlen.

*Robert Burton „The Anatomy of Melancholy“, 1621